Am letzten Spieleabend gingen wir mal auf ein Minderheitenvotum ein, und verzichteten ausnahmsweise auf die “ausserordentliche Bauphase“. Witzigerweise wurden aber ständig hohe Erträge ausgeschüttet, und in der ersten Hälfte des Spiels fiel die ungeliebte “7” nicht.
Und zwar gar nicht!
Das führte zu einem massiven Warenüberfluss, und verleitete zu schon dekadentem Horten. Ulla führte mit Ihren vielen kleinen vor sich aufgehäuften Kartenstapeln so etwas wie eine “Privatbank”, und Christian legte mal seinen daumendicken Rohstoff-Kartenblock auf den Tisch um etwas die Finger zu entlasten. Dabei fielen auch schon mal Fragen wie “Wieviele Karten muss man eigentlich bei 19 Rohstoffkarten abgeben, wenn die 7 fällt?”.
Nach über 26 Würfen war kein einziges mal die Sieben gefallen. Als diese das erste Mal gewürfelt wurde, hatten zwei Spieler schon 8 Siegpunkte und der Rest war nur knapp darunter. Aber ab dann trat der umgekehrte Fall ein. Jeder zweite oder dritte Wurf bescherte sie uns, inklusive der lästigen Räuber. Es war schrecklich. Die fetten Jahre waren vorbei!
Dieser Teil des Spiels zog sich dann in dramatische Längen. Und nur der (natürlich maßvolle) Konsum von Wein und Bier konnte unserem Leid noch ausreichend Linderung verschaffen. ;-)
Das Diagramm kann nicht diese Dramatik nicht wieder geben.

Die 7 befand sich über die Hälfte des Spiels auf der Null-Linie.